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Wirtschaftliche Struktur von Worbis |
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Worbis besitzt eine kleine Gemarkung, deshalb entwickelten sich bereits im 19. Jahrhundert Handwerke, Gewerbe und Handel zu den bestimmenden Wirtschaftszweigen des Ortes. Günstig wirkte sich auch aus, daß Worbis für die Nachbarorte als Einkaufszentrum diente. So waren in der Mitte des vorigen Jahrhundert mehr als 40 verschiedene Handwerke durch selbständige Handwerksmeister vertreten. Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. So sind im Ort 61 Handwerksbetriebe ansässig. Dabei sind vor allem Bäcker, Tischler, Schlosser (einschließlich Autoschlosser) stark vertreten. Stark rückläufig waren in den letzten Jahren die Handwerksberufe. Es gibt aber noch Schuhmacher, Schneider, einen Goldschmied, einen Uhrmacher und andere Berufe. Größere Betriebe gibt es in der Baubranche und in der holzverarbeitenden Industrie. Kontinuierlich seit dem Mittelalter setzt eine Brauerei die Tradition des guten Worbiser Bieres fort. Eine Frauenwerkstatt hat alte handwerkliche Arbeiten wie Weben, Spinnen und Walken aufgegriffen und vermittelt sie an Interessierte weiter. 1900 wurde das heutige St. Elisabeth-Krankenhaus eingeweiht. In den letzten Jahren wurde es durch moderne Stationen zur Behandlung und Pflege erweitert. Die Kinder und Jugendlichen der Stadt und ihrer Umgebung können in drei Schulen u.a. auch die Geschichte des Eichsfeldes ergründen. Neben dem Gymnasium, indem zur Zeit etwa 1000 Schüler unterrichtet werden, gibt es eine Grundschule und eine Regelschule.
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