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Ameisen
Ameisen (Formicidae, althochdeutsch „âmeiza“:
abschneiden) sind eine Familie der Insekten innerhalb der Ordnung der
Hautflügler (Hymenoptera, Apocrita). Es gibt etwa 11-12.000 Arten von Ameisen,
davon etwa 200 in Europa. Die ältesten fossilen Funde stammen aus der Kreidezeit
und werden auf ein Alter von 100 Mio Jahren datiert. Anatomie der Ameise
Die Arbeiter der Ameisen sind flügellos, nur die geschlechtsreifen Weibchen und Männchen besitzen Flügel. Zur Paarung werden beflügelte Weibchen und Männchen aufgezogen, die den elterlichen Bau zeitgleich in großen Schwärmen verlassen. Nach der Paarung sterben die Männchen, während die Weibchen die Flügel verlieren und neue, eigene Kolonien gründen oder in den elterlichen Bau zurückkehren, in dem dann mehrere Weibchen koexistieren und zusammenleben. Ameisen bilden eine große Vielzahl unterschiedlicher Lebensweisen aus, von nomadischen „Jägern“, über „Sammler“ und „Züchter“, bis hin zu Arten, die Pilze als Nahrungsquelle kultivieren wie beispielsweise die Blattschneiderameisen. Einige Ameisenarten betreiben Sklaverei oder Sozialparasitismus, indem sie entweder Arbeiter anderer Arten „versklaven“, oder indem ihre Weibchen in bestehende Staaten einer anderen Art einwandern und ihre Nachkommen von diesen aufziehen lassen .
Die Königin gründet den Staat und sorgt für Nachkommen sie legt ununterbrochen Eier. Die jungen Königinnen lassen sich nach dem Hochzeitsflug zu Boden fallen und werfen ihre nun nutzlos gewordenen Flügel ab. Für den Rest ihres zirka 20 jährigen Lebens haben sie keine Flügel mehr. Die Arbeiterinnen versorgen die Königin und pflegen den Staat. In diesem Ameisenstaat haben die Arbeiterinnen verschiedene Aufgaben zu erledigen.
Kurz nach dem Schlüpfen im Sommer verlassen die geflügelten Ameisen (Männchen und Königinnen) den Bau und machen den so genannten Hochzeitsflug. Dabei werden die Königinnen von den Männchen befruchtet. Die Samen werden von der Königin in einer Samentasche aufbewahrt und halten für das ganze Leben einer Königin. Die Männchen sterben kurz nach der Befruchtung. Die Königin legt die Eier in ihren Bau und befruchtet diese selber. Aus befruchteten Eiern werden Arbeiterinnen, aus nicht befruchteten Männchen. Aus den Eiern werden Larven und dann Puppen.Die Männchen befruchten die junge Königin. Im Gegensatz zu den Arbeiterinnen hat es Flügel. Nach der Hochzeit stirbt das Männchen. Ein Männchen entsteht aus einem unbefruchteten Ei. Die Feinde der Ameise sind der Specht und der Mensch mit seinen vielen Insektenvernichtungsmitteln. Wenn die Ameise angegriffen wird, spritzt sie aus ihrem Hinterleib ein Gift. Für die erbeuteten Käfer und Raupen ist das Ameisengift tödlich. Wenn dich eine Ameise beißt, brennt es zwar höllisch, doch gefährlich ist es für den Menschen nicht.
Meine Exkursion zu den Waldameisen
Am Nest, gesichert mit einem Drahtgestell und versehen mit einer Informationstafel Auf meiner Exkursion zu den Ameisen fand ich ein Nest der Kahlrückigen Waldameise. Ich konnte sehr schön das Verhalten der Ameisen beobachten. Diese Nest fand ich in Wintzingerode einem Ortsteil von Worbis. Das Nest ist mit einem Drahtgestell geschützt und wird liebevoll von den Anwohnern beschützt und gepflegt.
Die Informationstafel
Das Nest |